Dienstag, 2. November 2010

Produktvorstellung: Mein Freund das Wake-up-Light

Gesehen hatte ich das Wake-up-Light schon vor einigen Jahren im Netz. Ich fand es zwar interssant, aber einfach viel zu teuer. Als es das Produkt vor einiger Zeit mal auf einer Produkttestplattform gab, bewarb ich mich für den Test, wurde aber leider nicht ausgewählt. Vor einigen Monaten konnte ich mich einfach nicht mehr beherrschen ;-) und bestellt das Wake-up-Light:

Hauptgrund war für mich neben der versprochenen positiven Wirkung auf das Aufwachverhalten, dass diese Version des Wake-up-Lights über einen iPod-Dock verfügt. Somit bestand die Möglichkeit am späten Abend auch mal direkt Hörbücher oder Musik zu hören. Und dies tue ich nun täglich. Praktisch ist dabei die Sonnenuntergangsfunktion. Hierbei kann man einen festen Zeitpunkt auswählen, zu dem das Licht und/oder der Sound vom iPod automatisch ausgeschaltet werden. IdR suche ich mir ein Hörbuch oder Musik aus, stelle die Zeit auf 30 Minuten und schalte das Licht aus. Und das funktioniert sehr gut. So gut, dass ich normalerweise nie das Ende der gewählten Dateien mitbekomme, da ich schon weggeschlummert bin. Sehr gut hätte ich es gefunden, wenn man bei den zur Wahl gestellten Zeiträumen auch 45 Minuten hätte auswählen können, da mir 30 Minuten manchmal zu kurz erscheinen, 1 h aber zu lang.  Die Docking-Station umfasst verschiedene Adapter, so kann man diverse iPods und auch iPhones betreiben. Anzumerken ist jedoch, dass die Bedienung des iPods auf der Station etwas schwierig ist. IdR stelle ich deswegen vorher schon mal die gewünschte Datei ein und stelle den iPod erst dann auf das Light. So, nun zu der entscheidenden Funktion: der Weckfunktion mit Licht. "Wirkt" es? Hm, eine klare Antwort kann ich dazu nicht geben. Zunächst sollte man einige Weckphasen einplanen, um herauszufinden, welche Lichteinstellung die ideale ist. Man kann sich selbst die gewünschte Helligkeit aus 20 Stufen auswählen. Der Wecker fängt dann eine halbe Stunde vor der gewählten Uhrzeit an, die Lichtintensität bis zur gewählten Uhrzeit und Lichtstufe langsam zu steigern. Angefangen hatte ich mit Stufe 20. Die war aber eindeutig zu hoch, da ich bei dieser Helligkeit immer viel zu früh wach wurde. Inzwischen habe ich die Lichtintensität auf 2-5 gestellt. Dadurch werde ich idR erst "ganz" wach, wenn der Wecker kurz vor dem klingeln steht. Aus den zur Wahl stehenden 4 Wecktönen habe ich mir das "Glockenspiel im Wind" ausgesucht. Es steigert sich ein wenig und weckt einen nicht mit einem Ruck. Man kann sich aber auch mit einer Datei vom iPod oder dem Radio wecken lassen. Wobei die Datei vom iPod dann die zuletzt gespielte wäre, was bei einem Hörbuch, das man als Einschlafdatei gehört hat, dann vielleicht nicht so toll wäre. Tja, ob ich wirklich erholter aufwache, kann ich wirklich nicht sagen...Aufstehen können war aber auch nie so ein Problem für mich. Einschlafen geht aber m.E. wesentlich besser. Ach übrigens, den Klang insgesamt finde ich für einen Radiowecker schon ok. Ist halt keine Stereo-Anlage. Für Hörbücher und etwas Musik aber schon geeignet. Die Bedienung ist inzwischen auch kein Problem mehr. Die Anleitung musste ich aber anfangs recht genau studieren :-).

So hier noch mal eine kurze Zusammenfassung der Pros & Cons:
Contra:
  • Preis. Er liegt zwischen 150-180 Euro für die Version mit Dock
  • Leider lassen sich nur Apple-Produkte "andocken"
  • Sehr wünschenswert wäre eine Fernbedienung gewesen, damit man z.B am frühen Morgen auch mal ohne wirklich wach sein zu müssen, das Gerät auch mal so vom Bett aus bedienen könnte. Diese gibt es aber leider nicht.
Pro:
  • Sonnenuntergangsfunktion.
  • Die verschiedenen Weckmöglichkeiten (Nur Licht, Licht mit Musik, Radio oder Naturtönen)
  • Light auch als Nachtlicht verwendbar.

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